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Warum Selbstgespräche heilsam sind

In den letzten Monaten war ich nicht sehr aktiv auf meinen sozialen Kanälen - wobei das noch leicht untertrieben ist. Ich habe seit Monaten keinen Beitrag mehr veröffentlicht. Das hat auch einen Grund, und darauf möchte ich in diesem Text etwas näher eingehen. 

 

Ich habe im letzten Jahr meine Reise in der Persönlichkeitsentwicklung begonnen. Aus diesem Grund wurde mein Nachhaltigkeits- Blog um den Bereich "Bewusstsein" erweitert. Wobei ich denke, dass Nachhaltigkeit ohne Bewusstsein langfristig gar nicht funktionieren kann und das deshalb die logische Konsequenz war. Im Namen des Blogs war das Wort auch bereits erhalten - jedoch habe ich damals noch nicht geahnt, in welcher Tiefe ich auf diesen Teil eingehen werde. 

 

Natürlich hätte ich euch mitnehmen können auf meine Reise - nur waren meine Gedanken so zerstreut und überall, dass ich keine Energie und keine Lust hatte Beiträge zu schreiben. Andere können das, ich musste mir eingestehen dass ich zuerst lernen musste mich auf das wesentliche zu konzentrieren, bevor ich mich wieder dem Blog widmen konnte. Dazu kommt noch der Gedanke, dass alles perfekt sein muss und es sowieso niemanden interessiert. Aber nun bin ich bereit und wieder voller Energie, meinen Weg mit euch zu teilen - auch wenn ich noch weit von Perfektion entfernt bin :-)

 

Doch wie bin ich zu dieser Erkenntnis und in dieses Vertrauen gekommen? Das möchte ich euch gerne näher bringe und hoffe, dem einen oder anderen wieder ein wertvolles Tool in Erinnerung zu rufen, das so viel Klarheit bringt und das Leben echt besser macht - das verspreche ich dir!

 

In der Persönlichkeitsentwicklung hört man immer mal wieder von Journaling, also davon, dass man täglich seine Gedanken und Ziele aufschreiben soll. Ist das nicht etwas übertrieben, dachte ich mir. Ich weiss zwar, dass ich besser lernen kann, wenn ich die Dinge aufschreibe. Aber das ist neues Wissen - im Journaling schreibe ich ja das auf, was bereits in meinem Kopf ist. Also was soll das bitte bringen?

 

Ich habe festgestellt, dass die Antwort einfach ist - das bringt Klarheit. Klarheit über meine Gedanken, Klarheit über meine Gefühle. Wenn ich etwas aufschreibe wird es plötzlich real und ich spüre, ob es mein Weg ist oder nicht. Wenn ich etwas "nur" denke, ist es ja nur ein Gedanke gefolgt von vielen anderen. Es hat nicht die gleiche Wirkung, wie wenn ich es aufschreibe. Probiere es doch mal aus! Du brauchst nur ein Blatt Papier und einen Stift. 

 

Natürlich gibt es viele wunderschöne, vorbereitete Journals, die man nutzen kann. Zum Beispiel das Journal von Laura Malina Seiler "Rise Up & Shine". Für den Anfang und um die Magie des Schreibens zu spüren, ist es nicht notwendig, aber es kann natürlich sehr motivieren. Es ist wunderschön gestaltet und hat tolle Inspirationen eingearbeitet - das erleichtert das tägliche Schreiben :-). Für die sportlichen unter uns gibt es das Journal von Anne von Bodykiss "Ein kleines bisschen ich", darin sind Rezeptideen und sportliche Einheiten eingebettet. Im Journal von Laura hast du viel mehr Platz zum Schreiben, das Journal von Anne begleitet dich mehr im Bereich Sport und Ernährung. Die Links der beiden Journals sind unter dem Text. Das sind aber nur diejenigen, die ich nutze. Finde dein eigenes passendes Journal. Aber warte nicht bis du ein Journal bestellt hast oder ein genügend schönes Buch gekauft hast - schnapp dir das nächste freie Stück Papier und schreibe los! Jetzt fragst du dich wahrscheinlich was um alles in der Welt du schreiben sollst - glaube mir, du wirst etwas finden. 

 

Ein paar Tipps für einen einfacheren Start: 

- Schreibe auf, wofür du dankbar bist

- Schreibe deine Ziele und Wünsche auf

- Schreibe deine To do's auf - nicht nur was du tun musst, sondern auch was du tun willst 

 

Du fragst dich mittlerweile vielleicht, was das Ganze mit Selbstgesprächen zu tun hat. Ich habe eine liebe Freundin, Anna Berger von www.mountain-anna.com. Sie ist ganzheitliche Therapeutin und hat einen total anderen Arbeitsrhythmus hat als ich. Telefonieren wird deshalb schwierig, trotzdem haben wir uns immer viel zu erzählen. Aus diesem Grund haben wir angefangen, uns Sprachnachrichten via WhatsApp zu senden. Nun ja, diese sind etwas ausgeartet und gleichen eher einem Podcast als einer Sprachnachricht ;-) Aber da ich sowieso ständig Podcasts höre, macht das ja auch nichts. Also erzählen wir uns gegenseitig von unseren Erfahrungen und vor allem von unseren Ideen. Kürzlich wurde mir folgendes schlagartig bewusst: Was eine Sprachnachricht von einem Telefongespräch unterscheidet ist vor allem die Tatsache, dass wir beim Sprechen nicht unterbrochen werden. Und damit meine ich nicht, dass jemand reinredet, sondern einfach dass ja im ersten Moment niemand auf das reagiert was wir sagen. Je länger ich mit Anna Sprachnachrichten austausche desto mehr merke ich, wie ich mich dabei selber irgenwie therapiere. Dieses laut aussprechen der Gedanken hat einen ähnlichen Effekt wie das Aufschreiben. Und  dadurch, dass wir keine Resonanz erhalten, spinnen wir einfach unsere eigenen Ideen und Gedanken weiter. So kommt es, dass die eine oder andere Inspiration in diesen "Selbstgesprächen" entstanden ist. Und da ich die Nachricht nicht für mich selber, sondern ja doch für jemand anderen aufnehme, fühlt es sich nicht so komisch an die Dinge laut auszusprechen. Das laute Aussprechen hat eine total andere Wirkung als das reine Denken. 

 

Dies ist mittlerweile bewiesen, doch ich möchte hier nicht mit Studien um mich werfen - probiere es einfach einmal aus, denn zu verlieren gibt es nichts! Zu gewinnen jedoch sehr viel :-)

 

Ich verspreche dir, wenn du eine dieser Methoden über ein paar Tage anwendest wirst du in kürzester Zeit klarer in deinen Gedanken und in deinen Zielen. Ein netter Nebeneffekt ist noch, dass du deine Ziele schneller erreichen wirst. Aber das Thema Visualisieren und Manifestieren werde ich in nächster Zeit in einem eigenen Artikel verarbeiten.  

 

Schliesslich muss ich ja die vielen Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten paar Monate verbloggen - da gibt es noch einiges zu tun! 

 

Und nun wünsche ich dir viel Freude beim ausprobieren!

 

Hier sind noch die Links zu den beiden Journals, die ich verwende und für gut befunden habe :-)

Es handelt sich dabei um Affilate- Links. Wenn du aber einen Buchladen in der Nähe hast, dann kauf die Bücher bei Interesse doch dort <3

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Das bin ich

Mein Name ist Nicole Bärtschi, ich bin 31 Jahre alt, verheiratet und Stiefmutter eines Teenagers. Wenn ich nicht gerade an meinem Blog schreibe, mit meiner Familie campen oder fischen gehe, arbeite ich als Kundenbetreuerin auf einer Bank.

 

Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig- bis das Leben meiner Familie als Nachhaltig bezeichnet werden kann, ist es aber noch ein weiter Weg. 

Ich freue mich, wenn du mich auf diesem Weg begleitest!