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Naturkosmetik Teil 1

Ein ganz wichtiger Aspekt im Bereich Nachhaltigkeit ist unsere Körperpflege. Denn diese Produkte verwenden wir täglich, oder sogar mehrmals täglich. Dass wir mit vielen Produkten unserer Umwelt, und zum Teil auch unserem Körper, keinen Gefallen tun, darüber machen wir uns wenig Gedanken. Es sieht toll aus, riecht gut, und gemäss der Beschreibung soll unser Haar voller, unsere Zähne weisser und unsere Haut weicher werden.  Die Produkte sind in tolle farbige Plastikflaschen oder Tuben verpackt. Ich bin daran, mich mit den einzelnen Kosmetikprodukten auseinanderzusetzen und wenn nötig Alternativen zu suchen. Gerne teile ich meine Erfahrungen und Gedanken mit euch.

 

Das Thema ist so umfassend, dass es einen einzelnen Artikel sprengen würde. Zudem taste ich mich erst an das Thema heran. Daher besteht dieses Thema aus mehreren Artikeln, welche ich immer mal wieder veröffentlichen werde.

Plastik ist eines der grössten Probleme in unserer Kosmetik. Hättest du gedacht, dass du Gesicht und Körper vermutlich täglich mit Plastik einreibst? Plastik findet sich in vielen Duschgels, Peelings, Sonnencreme, Make-up, Lippenstift etc. Verwendet wird Plastik als günstiger Verdicker oder Binder in Form von Flüssigplastik oder als Kügelchen z.B. in Duschgels oder Peelings in Form von Mikroplastik. Mikroplastik sind Plastikteile, die kleiner sind als 5mm.

Einzig der Mikroplastik aus der Zahnpasta ist zum Glück weitgehend verschwunden. Dies unter massivem Druck der Umweltschützer wie z.B. Greenpeace.

 

Greenpeace hat auch eine Liste veröffentlicht, auf welcher die verschiedenen Namen für Plastik aufgeführt sind. Du findest sie unter folgendem Link: https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20170502-greenpeace-kurzinfo-plastik-kosmetik.pdf

 

Kontrollier doch mal deine Kosmetika, Sonnencremes und Duschgels auf diese Begriffe… Du wirst erstaunt sein.

 

Du denkst jetzt vielleicht na und, die Welt geht ja nicht unter nur weil ich ein kleines bisschen mehr Plastik verwende. Doch in Tat und Wahrheit haben wir ein riesiges Plastik-Problem. Plastik kann nicht abgebaut werden und besteht mehrere hundert Jahre, wenn es zum Beispiel ins Meer gespült wird. Im Meer ist es ein Träger für weitere schädliche Substanzen. Zu allem Übel werden gerade kleine Plastikteile von Meerestieren mit Futter verwechselt und gefressen. Dies hat zum einen für die Meeresbewohner gesundheitliche Konsequenzen und kann bis zum Tod führen – zum anderen aber auch für uns. Denn wo landen die Fische und anderen Meerestiere, die das Plastik gefressen haben? Genau, zum Teil auf unseren Tellern. Damit schliesst sich der Kreis wieder.  Gar in Trinkwasser, Honig und Milch konnten bereits Plastikpartikel nachgewiesen werden. Es ist ja auf eine grausame Art gerecht, da wir die Verursacher dieser Miesere sind – aber wir vergiften uns mit dem Plastik selber.

 

Ich verzichte an dieser Stelle bewusst auf Bilder von verendeten Vögeln mit Mägen voller Plastik und in Abfall eingewickelten Seerobben. Denn zum einen kennen wir die alle – zum anderen müssen wir auch realistisch bleiben. Nur weil wir Plastik aus unseren Kosmetikartikeln verbannen werden sich diese Bilder nicht von heute auf Morgen verbessern. Es ist aber auch falsch zu denken, wir als einzelne Personen können nichts ändern – denn weil das alle denken, sind wir da gelandet wo wir heute sind. Es ist Zeit für ein Umdenken – und das beginnt bei mir und bei dir!

 

Dies als kleine Einführung, weshalb ich so viel Wert auf Naturkosmetik lege. In den nächsten Beiträgen über Naturkosmetik werde ich näher auf die einzelnen Produkte und die entsprechenden Alternativen eingehen.

In diesem, wie auch in weiteren Beiträgen werde ich grösstenteils auf weitreichende Details und genaue Statistiken verzichten. Wen es interessiert findet zu jedem Thema detaillierte Informationen im Internet. Mir geht es darum, zum Nachdenken und Hinterfragen anzuregen.

 

 

Mich interessiert, wie ihr darüber denkt – hinterlasst mir doch einen Kommentar J

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Das bin ich

Mein Name ist Nicole Bärtschi, ich bin 31 Jahre alt, verheiratet und Stiefmutter eines Teenagers. Wenn ich nicht gerade an meinem Blog schreibe, mit meiner Familie campen oder fischen gehe, arbeite ich als Kundenbetreuerin auf einer Bank.

 

Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig- bis das Leben meiner Familie als Nachhaltig bezeichnet werden kann, ist es aber noch ein weiter Weg. 

Ich freue mich, wenn du mich auf diesem Weg begleitest!