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Einfach mal einen Blog starten?

In meinem Blog geht es ja nicht um Webdesign oder ähnliches- und doch möchte ich meine Erfahrungen mit dir teilen, falls du auch mal auf die glorreiche Idee kommen solltest und einfach schnell einen Blog erstellen willst.

 

Die Idee zu diesem Blog schwirrte schon länger in meinem Kopf umher. Doch die Zweifel überwogen lange. Habe ich die Zeit dafür, einen Blog zu unterhalten? Interessiert sich überhaupt jemand dafür, was ich denke und schreibe? Eines Tages habe ich entschlossen es einfach zu wagen. Was soll ich auch verlieren? Das schlimmste das passieren kann ist, dass sich niemand dafür interessiert. Was zwar vielleicht kurz frustrierend, aber definitiv kein Weltuntergang ist. Also los! Unsere Hochzeits- Homepage habe ich mit Jimdo erstellt und bin wunderbar damit klar gekommen. Also ab auf Jimdo und schauen, ob der gewünschte Name noch frei ist. Dann der erste Schock- ist er nicht! (worüber ich im Nachhinein froh bin, da ich mit dem jetzigen Namen glücklicher bin) Shit- was nun? Also studieren, austauschen, welcher Name könnte passen? Ein Phantasiename? Englische Namen tönen besser – doch soll ein Blog, der bewusst auf Deutsch gehalten wird, wirklich einen englischen Namen haben? Soll ich mich Ökotussi nennen? Nein, das passt nicht. Ökotante? Zu viel Klischee. Na gut, schlafen wir einmal darüber, obwohl ich gerne sofort loslegen möchte. Doch es sollte nicht das letzte Mal sein dass ich merke, dass es nicht so schnell geht wie ich gerne möchte. Am nächsten Tag dann die Eingebung – bewusst-nachhaltig soll es sein, das ist leicht zu merken und drückt genau das aus, was ich weitergeben möchte. Ein bewusster Umgang mit unserer Umwelt, um ein Stück nachhaltiger zu werden. Und der Name ist frei, Juhuu!!

 

Gut, der erste Schritt ist getan! Homepage ist reserviert – und jetzt? Nun darf ich sie gestalten. Brauche ich dazu ein Logo? Ja klar – und schon stehe ich am nächsten Problem.  Wie soll ich denn ein Logo erstellen? Ich habe keine Ahnung von Grafikdesign. Welche Farben soll ich wählen? Wie soll das Logo aussehen und vor allem, wie bringe ich das hin? Nach kurzem googeln stosse ich auf das Grafiktool Canva und bin sofort begeistert. Hier kann ich meine Farben hinterlegen, ein Logo erstellen, und auch später damit Blogeinträge, Facebookposts und Instagram-Beiträge gestalten. Vieles, insbesondere im Bereich der Formatierung für die verschiedenen Kanäle, macht das Tool automatisch, was mir sehr entgegen kommt. Also, testen wir mal 30 Tage kostenlos und schauen, ob das Tool hält was es verspicht!

 

Als erstes möchte es meine Farben wissen – haha, ich habe noch nicht mal ein Logo! Na gut, dann beschäftige ich mich doch mal mit der Farbpsychologie – dass grün sehr gut zu meinem Blog passt, dafür brauche ich keinen Artikel. Doch was passt zu grün? Und welcher Grünton soll es denn sein? Dafür habe ich wiederum ein Tool gefunden, das mir hilft: www.coolors.co. Da können Farbkombinationen getestet werden (kostenlos). Super, ich habe eine Farbkombination gefunden, die mir gut gefällt! Doch wie bringe ich diese nun ins Canva? Das ist wirklich genial, die Farben haben alle Codes, die einfach kopiert werden können. So, Farbpallette steht! Das Logo ist damit dann auch bald erstellt. Noch nicht ganz perfekt, aber ganz ok. Dann versuchen wir doch, das Logo und die Farben in die Homepage zu integrieren. Wenn ich da so meine Farben sehe merke ich, dass ich sie viel zu dunkel gewählt habe. Also nochmals ab auf coolors um hellere Farben zusammenzustellen und das Ganze auf Canva ändern. Das geht zum Glück ganz schnell und einfach – bisher gefällt mir Canva wirklich gut! Nun gefallen mir die Farben besser – sie sind frischer und freundlicher, es soll ja schliesslich bei der Betrachtung meiner Seite keine Trauerstimmung aufkommen. Vielleicht passe ich in der Erstellungsphase noch die eine oder andere Nuance an, mal schauen – auf jeden Fall ist meine Seite nach einem Tag basteln, nachforschen und ausprobieren nun bereit für meinen ersten Eintrag.

 

Ein erstes Erfolgserlebnis! Ich freue mich nun noch mehr auf mein neues Projekt.

 

Ich hoffe, du begleitest mich dabei und hast genauso viel Spass wie ich!

 

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Das bin ich

Mein Name ist Nicole Bärtschi, ich bin 31 Jahre alt, verheiratet und Stiefmutter eines Teenagers. Wenn ich nicht gerade an meinem Blog schreibe, mit meiner Familie campen oder fischen gehe, arbeite ich als Kundenbetreuerin auf einer Bank.

 

Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig- bis das Leben meiner Familie als Nachhaltig bezeichnet werden kann, ist es aber noch ein weiter Weg. 

Ich freue mich, wenn du mich auf diesem Weg begleitest!